Natur hautnah erleben: Naturcamp begeistert Teilnehmende aus ganz Deutschland
Bereits zum fünften Mal fand das Naturcamp auf dem Draußenplatz „Wasserzwergenplatz“ des Naturkindergartens Wassermühle statt.
Vom 20. bis 21. April 2026 kamen 14 Teilnehmende aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam tief in die Naturpädagogik einzutauchen. Viele reisten bereits am Vorabend an und verbrachten die erste Nacht im eigenen Zelt oder unter einem Tarp auf dem Gelände des Naturkindergartens.
Praxisnahes Lernen mitten in der Natur
Geleitet wurde das Seminar von Sven Lars Schulz vom Naturkindergarten Wassermühle sowie Sebastian Köppel vom Kindergarten im Lützelsteiner Weg. Im Mittelpunkt stand vor allem die praktische Arbeit in und mit der Natur. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit der Bedeutung von Natur für die kindliche Entwicklung, lernten essbare Wildkräuter kennen und erweiterten ihre Kenntnisse in Pflanzenkunde und Artenwissen.
Darüber hinaus standen zahlreiche naturpädagogische Spiele und Wahrnehmungsübungen auf dem Programm. Auch praktische Outdoorfähigkeiten wie Feuer machen, Schnitzen sowie Tipps zu Ausrüstung und Aufsichtspflicht wurden vermittelt. Besonders wichtig war dabei stets der direkte Bezug zur pädagogischen Arbeit mit Kindern in der Natur.
Gemeinsames Kochen und Austausch am Feuer
Ein besonderer Bestandteil des Camps war das gemeinschaftliche Leben vor Ort. Die Mahlzeiten wurden gemeinsam zubereitet, darunter auch eine Frühlingssuppe aus selbst gesammelten Wildkräutern. Neben den praktischen Inhalten bot das Seminar viel Raum für Austausch, Vernetzung und Gespräche über die Arbeit in Naturkindergärten und naturpädagogische Konzepte.
Regen als Herausforderung – und Lernerfahrung
Herausfordernd war in diesem Jahr vor allem das Wetter: Von Sonntagabend bis Montagabend regnete es nahezu ununterbrochen. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ein Teil des Seminars wurde kurzerhand in den Seminarraum verlegt, gleichzeitig lernten die Teilnehmenden, wie man Tarps richtig aufspannt und sich auch bei schlechtem Wetter draußen organisieren kann.
Besonders beeindruckend: Trotz des Dauerregens gelang es der Gruppe sogar, unter den aufgespannten Tarps ein Feuer zu entfachen. Die Teilnehmenden nahmen die Herausforderung engagiert und mit viel Motivation an – ganz im Sinne des Naturcamps.
Durchweg positives Feedback
Am Ende fiel das Feedback durchweg positiv aus. Viele Teilnehmende lobten die intensive Praxisnähe, die offene Atmosphäre und den wertvollen Austausch untereinander. Mehrfach war zu hören: „Das Seminar hätte gerne länger sein können!“